Seitenwechsel

Anfang Oktober habe ich meine zweieinhalbjährige Wochenend-Pendelei an den Nagel gehängt und bin dem Ruf der Heimat gefolgt. Zu Ende gegangen ist damit ein bereichernder Lebensabschnitt als Marketing-Verantwortlicher bei Certeo, aus dem ich trotz privater Entbehrungen viele wertvolle Erfahrungen mitgenommen habe und für den ich sehr dankbar bin. Ich durfte Online-Marketing bei Certeo in viele neue Kanäle gießen, Kampagnen planen und umsetzen, die Web-Analyse feinschleifen und nicht zuletzt eine tolle Social Media Strategie konzipieren und ins Rennen schicken. (Das so etwas nur im Kreise lieber Kolleginnen und Kollegen möglich ist, versteht sich von selbst… Danke!)

Gleichzeitig begann für mich mit meinem ersten Tag bei Cybay New Media eine neue Reise „auf die andere Seite“ in das Arbeitsleben einer Agentur, in diesem Fall einer sehr erfolgreichen, kreativen, sympathischen Agentur für digitale Medien in Hannover. Vielen mag das ungewöhnlich erscheinen, denn die Regel – wenn es denn eine gibt – besagt doch meist, den Schritt in die andere Richtung zu gehen, von der Agentur zum Kunden.

Besonders schwer wiegte dieser Schritt, weil ich bisher – also in acht Jahren zuvor – ausschließlich im Marketing auf Kundenseite tätig war.

Erste Eindrücke nach dem Seitenwechsel

Klar dass der augenfälligste Unterschied der ist, dass ich jetzt mehrere Auftraggeber in diversen Branchen berate. Täglich warten verschiedene Produkte, Dienstleistungen, Zielgruppen, Bedarfe und Vertriebsstrategien auf eine überzeugende Online-Marketing-Antwort. Abwechslung heißt für mich die neue Kontinuität. Das macht es für mich persönlich spannend und extrem anregend!

Auf Kundenseite war es der langfristige Aufbau und Feinschliff der eigenen Angebote, die Expertise rund um die eigenen Produkte und ihre Alleinstellungsmerkmale auf die es ankam. Natürlich auch das Wissen ums Marketing, aber eben nicht in dieser Breite. Auf Agenturseite steht die fachliche Expertise fürs Marketing klar im Vordergrund und ergänzt sozusagen die Basis beim Auftraggeber. Man kann und muss Vor- und Andersdenker sein, empfehlen, hinterfragen, durch Fragen führen und Erfahrungen gekonnt für jeden Auftraggeber individuell passend mixen.

Nach sieben Wochen kann ich sagen: das Alles macht Lust auf viel mehr! Vor allem spüre ich, dass ich mein sehr tiefes Interesse für die Marketing-Materie nun viel intensiver einsetzen, nutzen und ausbauen kann, da es der Kern des Jobs ist.

Fazit: Genau das Richtige für mich. Weitere Gedanken folgen.